SAS Scandinavian Airlines - Boeing 737-705(WL), LN-TUL - Hakon IV Hakonsson, c/n 29097-1072, in OSL


Abweichend von den typischen "Viking"-Taufnamen trägt die LN-TUL den Namen von Hakon dem Alten, König von Norwegen von 1217 bis 1263. Die Taufnamen sind winzig unter dem Flaggensticker unter dem Cockpit angebracht.

Lufthansa - Airbus A320-211, D-AIPL - Ludwigshafen am Rhein (1988-Lackierung + URL), c/n 094, in OSL


Lufthansa verbindet beide Drehkreuze, Frankfurt und München, mit dem Star Alliance-Hub in OSL. Jets der A320-Familie kamen dabei 2014 zum Einsatz. Mit Austrian Airlines, Brussels Airlines, Croatia Airlines, Ethiopian Airlines, LOT Polish Airlines, Swiss, Thai Airways und Turkish Airlines flogen noch acht weitere Star Alliance-Mitglieder vor der Corona-Krise die norwegische Hauptstadt an.

Norwegian Long Haul - Boeing 787-8 Dreamliner, EI-LNF, c/n 35313-178, in OSL


Leider ohne Portrait war im Juli 2014 der sechste eingeflottete und zum Zeitpunkt des Fotos zweitjüngste Dreamliner bei Norwegian. Von der Fotoposition an der Ostbahn waren die Gates für die Langstreckenkurse in OSL gut einsehbar. 

Norwegian Air Shuttle - Boeing 737-31S(WL), LN-KHC, c/n 29265-3073, in OSL


Einige Boeing 737-300 von Norwegian waren auch mit Winglets ausgestattet. 2017 übernahm die bulgarische Bul Air die Maschine. Ursprünglich stammte sie aus Beständen der Deutschen BA. Mit dem Auslieferungsjahr 2008 waren die drei -300er mit den Registrierungen LN-KHA bis C die letzten von Norwegian übernommenen 737 dieser Classic-Version.

Primera Air Scandinavia - Boeing 737-7BX(WL), OY-PSG, c/n 30743-922, in OSL


Die dänische Charter-Airline flog von Oslo zu Warmwasserzielen. Die zuletzt neun Boeing 737 sollten ab 2017 durch ebensoviele Boeing 737 Max 9 ersetzt werden. Zusammen mit fünf Airbus A321Neo sollten Langstrecken Richtung US-Ostküste aufgenommen werden. Am 1. Oktober 2018 stellten Primera und die lettische Tochter Primera Air Nordic den Betrieb ein.

SAS Scandinavian Airlines - Boeing 737-683, LN-RCU - Sigfrid Viking (1998-Lackierung), c/n 30190-335, in OSL


Die Terminalerweiterung befand sich 2014 noch im Bau. 2017 wurde der Komplex, bei dem die Gebäude in Nord-Süd-Ausrichtung erweitert wurden, zusammen mit dem neuen Flughafenbahnhof abgeschlossen. West- und Ostflügel sind dabei operativ getrennt für Langstrecke (Ost) und regionale Routen (West).

Norwegian Air Shuttle - Boeing 737-86N(WL), LN-NOH - Selma Lagerlöf (Wi-Fi), c/n 36814-3015, in OSL



Ein Auto ist zum Spotten in OSL unerlässlich, liegen doch die besten Fotopositionen jeweils in der Mitte der beiden Parallelbahnen. Vormittags ist die östliche Bahn 19L/01R zu empfehlen, ab Nachmittag bietet die längere 19R/01L schöne Nachmittagsimpressionen. Der Verkehr verteilt sich aber ganztägig auf beide Bahnen, wobei internationaler Verkehr eher auf der Ostbahn und Fracht- und VIP-Verkehr die Westbahn bevorzugt.

Qatar Airways - Boeing 787-8 Dreamliner, A7-BCM, c/n 38331-150, in OSL



Fotografiert direkt nach der Landung auf der östlichen Bahn. 30 Dreamliner der kürzesten Version -8 haben die Kataris seit November 2012 eingeflottet. Ab 2019 folgten noch die ersten von acht Jets der Version -9. 2014 wurde das eigene Drehkreuz Doha ausschließlich mit Boeing 787 bedient.

Klaveness Corporate Services - Beechcraft Beech B200 King Air, LN-FIX, c/n BB-1898, in OSL



Besuche im Sommer in Oslo ermöglichen ein Langzeitspotten: Mit Sonnenaufgängen kurz nach 4:00 Uhr früh und Sonnenuntergängen nach 22:00 Uhr lässt sich der 24 Stunden-Betrieb vor Ort voll auskosten. Fotografiert von der kleinen Aussichtsplattform auf der Westseite des Airports, direkt neben dem SAS Museum.

Blue1 - Boeing 717-2K9, OH-BLO - Metsälampi (Forest Pond-Lackierung), c/n 55056-5015, in OSL



Blue1 startete den Flugbetrieb 1987 als Air Botna. Die Übernahme durch SAS erfolgte dann 1998. Vor der Fusion mit der irischen CityJet, 2016, flogen neun Boeing 717 bei den Finnen. Sieben davon trugen eine der Unikat-Lackierungen mit den blau-türkisen Mustern. Die letzten Maschinen wurden 2015 ausgeflottet. Die OH-BLO wurde an die australische Cobham Aviation übergeben.

Air Berlin - Airbus A319-112, D-ABGN, c/n 3661, in OSL



Von Berlin-Tegel bot Air Berlin 2014 eine Direktverbindung nach Oslo in Konkurrenz zu SAS und Norwegian Air Shuttle, wobei letztere aber von Berlin-Schönefeld flogen. Hier fotografiert beim Ausrollen auf der östlichen und mit nur 2950 Meter Länge kürzeren Parallelbahn, welche in diesem Jahr aufgrund von Bauarbeiten noch weniger Ausrollfläche bot.

Norwegian Air Shuttle - Boeing 737-8JP(WL), LN-NGX, c/n 39033-4927, in OSL



Gerade einmal sieben Wochen war die LN-NGX im Juli 2014 zum Zeitpunkt dieses Fotos bei Norwegian im Dienst. Im Juni 2020 wurde sie nach China an Shandong Airlines übergeben. Ein Leitwerkportrait hat sie nie bekommen.

SAS Scandinavian Airlines - Boeing 737-883, LN-RPR - Ore Viking, c/n 30468-668, in OSL



Insgesamt 35 Boeing 737-800 flottete SAS bislang ein; im Juli 2020 waren neun davon bereits wieder ausgeflottet. Das Muster ist bei den Skandinaviern sehr beliebt; nicht weniger als 122 Jets der Versionen -400, -500, -600, -700 und -800 hat man übernommen.

Las Vegas Sands Corp. - Boeing 767-3P6ER, N804MS (Wi-Fi), c/n 27255-525, in OSL



Überraschungsgast mit einem einstündigen Tankstopp war im Juli 2014 diese Boeing 767 in VIP-Konfiguration der Las Vegas Sands Corporation mit Sitz in Las Vegas. Die Casino-Gruppe um den US-Milliardär Sheldon Adelson betreibt mehrere Hotelkomplexe in Vegas, Singapur und Macau. Die Bizjet-Flotte des Unternehmens gehört zu den spektakulärsten der Welt: Neben der Boeing 767 und mehreren Gulfstreams und Boeing 737BBJ werden noch ein Airbus A340-500 und zwei Boeing 747SP in identischer Lackierung betrieben. Mit der saudi-arabischen Kingdom Holding hatte die N804MS zuvor einen nicht weniger illustren Betreiber. Ursprünglich ausgeliefert wurde sie 1993 an Gulf Air.

Thomas Cook Airlines Scandinavia - Airbus A330-343, OY-VKI (2002-Grundlackierung + unlackierte Frachtluke), c/n 357, in OSL





Die ehemalige MyTravel Airways firmierte 2008 zur Thomas Cook Scandinavia. 2014 wurde eine reine Airbus-Flotte betrieben, wobei vier Airbus A330 (drei davon in der gestreckten Version -300) die größten Muster waren. Nach der Thomas Cook-Pleite, 2019, konnte die Airline durch einen norwegischen Investor gerettet werden und fliegt als Sunclass Airlines weiter. 

SAS Scandinavian Airlines (SAS Norge) - Boeing 737-683, LN-RPZ - Bera Viking, c/n 28293-120, in OSL



Die ehemalige Braathens wurde mit der Eingliederung in die Scandinavian Airlines zunächst 2004 in SAS Braathens und schließlich 2007 in SAS Norge umbenannt und das bisherige Lackierungsdesign mit eigenem Titel aufgegeben. Nach der Gründung 1946 war Braathens die größte Regional-Airline in Norwegen.

Norwegian Air Shuttle - Boeing 737-8JP(WL), LN-NGU - Harry S. Pettersen (1000th Boeing Sky Interior-Sticker), c/n 39030-4785, in OSL



Die LN-NGU trägt unter dem Cockpit einen kleinen Sticker für die 1000ste Boeing mit dem ab Oktober 2010 eingeführten "Sky Interior"-Kabinendesign. Die für die Next Generation der Boeing 737 optionale Kabinenausstattung ist an die der Boeing 787 Dreamliner angelehnt und verfügt neben LED-Beleuchtung und größeren Gepäckfächern auch über bessere Schallisolierung und Belüftung.

Norwegian Air Shuttle - Boeing 737-86N(WL), LN-NOG - Henrik Ibsen (Wi-Fi), c/n 35647-2927, in OSL


Diese Fotoposition bietet sich am Hauptterminal mit Blick nach Osten auf die östliche Parallelbahn 01R/19L. Die Sicht ist begrenzt, insbesondere landende oder startende Maschinen auf der Runway lassen sich nur schwer ablichten. Abgefertigte Maschinen auf den Außenpositionen auf der Rückseite des Gebäudes sind aber bequem zu fotografieren.

Norwegian Air Shuttle - Boeing 737-36N, LN-KKJ (nur Titel), c/n 28564-2936, in OSL


1992 startete Norwegian zunächst mit sechs Fokker 50, bevor ab 2002 Boeing 737 der Versionen -300 und -500 eingesetzt wurden. Letztere wurden aber nur ein Jahr genutzt. Der LN-KKJ sah man 2014 ihre baldige Ausflottung bereits an. Das Leitwerkportrait und die rote Nase waren schon neutralisiert. Zuvor würdigte der Jet die Eiskunstläuferin Sonja Henie.

West Air Europe - Canadair CRJ-200LRPF, SE-DUX, c/n 7010, in OSL



Diese CRJ-200 stürzte auf Flug 294 von Oslo nach Tromso am 08.01.2016 am Akkajaure-Stausee in Schweden ab. Beide Piloten wurden dabei getötet. Zuvor flog sie ab 1993 für Lufthansa CityLine, bevor sie 2007 für West Air zum Frachter umgebaut wurde.

Norwegian Air Shuttle - Boeing 737-8Q8(WL), LN-NOL (Wi-Fi + 6000th Boeing 737-Sonderlackierung), c/n 37159-2868, in OSL


Auch die LN-NOL wurde im Februar 2015 Norwegian Air International zugewiesen und flog mit der irischen Kennung EI-FHC. 2017 wurde sie ausgeflottet und von Sriwijaya Air übernommen. Seit 2019 fliegt sie als VP-BLE für die russische S7 Airlines. Die Sonderlackierung für die 6000ste Boeing 737 war mit Auslieferung im April 2009 aktuell; im Juni 2020 waren bereits über 10.000 Jets ausgeliefert.

SAS Scandinavian Airlines - Boeing 737-683, LN-RPX - Nanna Viking (1998-Lackierung), c/n 28291-112, in OSL


Zwischen 1998 und 2009 wurden dreißig Boeing 737 der kürzesten Version -600 bei SAS eingeflottet. 2014 waren 27 davon noch aktiv und gehörten zum Standardverkehr in OSL. Mittlerweile wurden fast alle Jets verschrottet.

SAS Scandinavian Airlines - Airbus A320-232, OY-KAS - Igulfast Viking (1998-Lackierung), c/n 3335, in OSL


Gerade einmal dreizehn Airbus A320 flottete SAS in ihrer Geschichte ein, von denen 2020 noch elf im Dienst sind. Alle sind im dänischen Register eingetragen (Landeskenner OY). Mit 41 bestellten Jets der Neo-Reihe konnte Airbus die Dominanz von Boeing auf der Mittelstrecke bei SAS schließlich beenden.

AeroRio Taxi Aéreo - Dassault Falcon 7X, PR-WRM, c/n 6, in OSL


Die auf der Westseite des Airports und südlich der Frachtrampe gelegenen Standplätze für die General Aviation sind gut einsehbar; eine kleine Leiter ist aber erforderlich. Seit 2015 fliegt die PR-WRM mit US-Registrierung (N191ST) unter dem Bank Of Utah Trustee. Der tatsächliche Betreiber hält sich bedeckt.

Arkia Israeli Airlines - Boeing 757-3E7(WL), 4X-BAW, c/n 30179-912, in OSL


Mittlerweile fliegt die 4X-BAW seit 2018 für Icelandair. Insgesamt zwei Boeing 757-300 nutzte die israelische Charter-Airline als größte Muster in der Flotte. Inzwischen werden zwei Airbus A321Neo und vier Embraer ERJ-190 genutzt. Drehkreuz ist Tel Aviv; die Gründung war bereits 1949.

Norwegian Long Haul - Boeing 787-8 Dreamliner, EI-LNB - Thor Heyerdahl, c/n 35305-112, in OSL



Norwegian Long Haul betreibt die Langstrecken-Routen für Norwegian Air Shuttle und ist von der Mutterairline (abgesehen vom Fluggerät) durch die irische Kennung unterscheidbar. Das Portrait des norwegischen Anthropologen Thor Heyerdahl (1914-2002) ist bereits im neuen Design mit dem hellblauen Hintergrund gestaltet.

Norwegian Air Shuttle - Boeing 737-86J(WL), LN-NIB - Helmer Hansen (Wi-Fi), c/n 36879-3805, in OSL


Neben SAS nutzt auch die norwegische Billigairline OSL als Drehkreuz. 2014 flogen die Jets noch mit norwegischer Registrierung in der Flotte von Norwegian Air Shuttle. Der Polarforscher und Weggefährte von Roald Amundsen, Helmer Hansen (1870-1956), wird auf der LN-NIB geehrt.

KLM Royal Dutch Airlines - Boeing 737-7K2(WL), PH-BGT - Blauwe Kiekendief (2002-Lackierung), c/n 38634-3762, in OSL


Die Holländer verbinden ihr Drehkreuz Amsterdam (AMS) mit Oslo. Die nach Vögeln benannten Boeing 737 sind dabei typischerweise im Einsatz; hier die "Blauwe Kiekendief" oder auf deutsch: Kornweihe.

SAS Scandinavian Airlines (SAS Norge) - Boeing 737-705, LN-TUI - Kristin Knudsdatter, c/n 29094-507, in OSL


Jets der SAS Norge waren optisch durch die kleine norwegische Flagge von der Muttergesellschaft zu unterscheiden. Die Flotte war in Oslo stationiert und wurde bereits 2009 in die Mutterairline integriert. 2014 flogen dennoch noch mehrere Jets in der alten Lackierung.

Norwegian Air Shuttle - Boeing 737-3Y0, LN-KKM (weiße Nase), c/n 24676-1829, in OSL


Von den einst 28 Boeing 737-300 flogen 2014 noch neun in der Flotte und wurden bis auf eine einzelne Maschine auch noch im selben Jahr ausgeflottet. Rein optisch waren die Jets nicht sehr spannend, da die Leitwerk-Portraits bereits entfernt und auf den zahlreicheren 737-800 angebracht worden waren.

SAS Scandinavian Airlines - Boeing 737-883, LN-RPN - Bergfora Viking (1998-Lackierung), c/n 30470-717, in OSL


Für die multinationale SAS fungiert OSL als Drehkreuz in Norwegen, neben Kopenhagen, Dänemark und Stockholm, Schweden. Die Jets sind ganztägig zu beobachten; 2014 wurden aber primär europäische Routen bedient. Großraumjets der Airline waren nur vereinzelt zu sehen.

LAN Airlines - Boeing 787-8 Dreamliner, CC-BBA (First 787-Sticker), c/n 38471-68, in FRA


Die erste 787 für LAN Airlines wurde am 01. September 2012 ausgeliefert und war auch der erste Dreamliner überhaupt, der an eine lateinamerikanische Airline ging. Der kleine Sticker auf der Nase weist mit dem Slogan "First 787 In The Americas" stolz darauf hin.

CLA CargoLogicAir - Boeing 747-446F, G-CLAA, c/n 33749-1352, in FRA


Der britische Ableger der russischen AirBridgeCargo Airlines stellte den Betrieb im Februar 2020 ein. Die Corona-Krise und der damit verbundene höhere Bedarf an Frachtern führten zur Wiederaufnahme der Flüge.

US Airways - Boeing 767-2B7ER, N253AY, c/n 24894-338, in FRA


Mit der Fusion im Jahr 2013 mit American Airlines wurde die Marke US Airways aufgegeben. Auch die Mitgliedschaft in der Star Alliance wurde beendet, zugunsten der Oneworld-Mitgliedschaft von American. Philadelphia und Charlotte waren die bedienten Routen nach FRA.

Saudi Arabian Airlines - Airbus A320-214, HZ-ASD, c/n 4364, in FRA


Ganze 46 Airbus A320 gehörten 2020 zur Flotte, aber nach FRA werden nur die sieben Maschinen mit 20 statt 12 Plätzen in der Business-Klasse eingesetzt. Diese sind auch an der Registrierung zu unterscheiden, HZ-ASA bis HZ-ASG.

Lufthansa - Airbus A320-271Neo, D-AINK - Heidenheim an der Brenz (2018-Lackierung), c/n 8249, in FRA


Bis die komplette Flotte umlackiert ist, vergehen noch ein paar Jahre, aber die Neuauslieferungen erhöhen den Anteil der neuen Lackierung zusätzlich. Im Juli 2018 wurde die "Heidenheim an der Brenz" eingeflottet. Allerdings trägt sie noch die erste Farbvariante mit der dunklen Ausführung, welche ohne Sonnenlicht zu schwarz wirkte.

Thai Airways International - Boeing 747-4D7, HS-TGP - Thepprasit (1960-Retro-Sonderlackierung), c/n 26610-1047, in FRA


Auch bereits wieder Geschichte ist der auffällige Retrojet der Thais in der Lackierung der 1960er-Jahre. Zwischen 2010 und 2013 flog die "Thepprasit" auf interkontinentalen Strecken. Mittlerweile trägt sie wieder die Standardlackierung, war aber bis Anfang 2020 noch als eine der letzten Boeing 747 bei den Thais im Dienst.

Jade Cargo International - Boeing 747-4EVERF, B-2441, c/n 35172-1383, in FRA


Das Joint Venture zwischen Lufthansa Cargo und Shenzhen Airlines nahm den Flugbetrieb 2006 mit sechs Boeing 747-400F auf. 2012 wurde das Projekt nach dem Ausstieg der Lufthansa abgewickelt. Die B-2441 fliegt seitdem für die israelische CAL Cargo Airlines.

Lufthansa CityLine - Airbus A340-313X, D-AIFE - Passau (Wi-Fi + Star Alliance-Lackierung), c/n 434, in FRA


Die Regionaltochter aus München wurde 2015 auch auf die Langstrecke geschickt und erhielt mit Star Alliance-Lackierung "neutralisierte" Airbus A340 aus Beständen der Lufthansa. Das Projekt erhielt den Namen "Jump". Mit Tampa (Florida), Nairobi (Kenia), Cancun (Mexiko) und Male (Malediven) liegt der Fokus klar auf touristischen Zielen.

El Al Israel Airlines - Boeing 737-958ER(WL), 4X-EHH (Wi-Fi), c/n 41558-5791, in FRA


Mit acht Exemplaren stellt die gestreckte Version -900 der Boeing 737 nur ein Drittel der 737-Flotte der Israelis. Inzwischen wurden die Jets auch mit bordeigenem Wi-Fi-System und dem dazugehörigen Antennenbuckel ausgestattet. Gut zu erkennen ist hier auch der ausgefahrene Tailstrike-Sensor, welcher Bodenkontakt des Hecks bei zu steilem Anstellwinkel während Start und Landung verhindern soll.

Air Dolomiti - Embraer ERJ-195AR, I-ADJP (Hellas Verona-Sticker), c/n 19000578, in FRA


Mit Sitz in Villafranca di Verona unterstützt Air Dolomiti seit 2016 den ortsansässigen Fußballverein Hellas Verona, was durch die kleinen Sticker mit dem Vereinswappen auf schwarzem Grund rechts neben der Tür beworben wird.

Emirates - Airbus A380-861, A6-EEW (grüne Expo 2020-Sonderlackierung), c/n 153, in FRA



Die 40 (!) sonderlackierten Emirates-Jets für die Weltausstellung Expo 2020 in Dubai waren ab 2018 auch in FRA unterwegs. Die grüne Variante "Sustainability" steht für Nachhaltigkeit, daneben wurde das Ring-Logo (nach einem archäologischen Fund in den VAE 2002) auch in Orange und Blau geführt.

Lufthansa - Airbus A321-231, D-AISC - Speyer (Wi-Fi), c/n 1161, in FRA


Fotografiert bei Westanflug vom offiziellen Aussichtspunkt westlich der Startbahn 18. Mit der Buslinie 751 ist dieser auch über die Haltestelle "Tor 31" zu erreichen. Allerdings ist ein Fußmarsch von ca. zwanzig Minuten zurück erforderlich, da die Haltestelle nicht an der Plattform liegt.

SAP SE - Bombardier Challenger 300, D-BANN, c/n 20221, in FRA


Das weltweit drittgrößte börsennotierte Software-Unternehmen aus Walldorf kann sich natürlich auch einen passenden Fuhrpark leisten. Die Challenger 300 schafft mit gut 5700 Kilometer Reichweite auch transkontinentale Distanzen.

JAL Japan Airlines - Boeing 787-9 Dreamliner, JA865J, c/n 38138-458, in FRA


Anders als der direkte Konkurrent ANA hat JAL die Kapazitäten in FRA in den letzten Jahren ein wenig gedrosselt: Statt der täglichen Triple Seven kommen auschließlich Boeing 787 in der gestreckten Version -9 zum Einsatz.

Iran Air - Airbus A330-243, EP-IJA, c/n 1540, in FRA


Die Beendigung des jahrzehntelangen Handelsembargos 2016 gegen die Iran nutzte die staatliche Airline für eine Großbestelltung bei Airbus und ATR. Auch der Betrieb von Airbus A380 war kurzzeitig im Gespräch. Tatsächlich ausgeliefert werden konnten jedoch neben fünf ATR-72 nur noch ein Airbus A321 und zwei Airbus A330-200, bevor die USA die Sanktionen wieder aufnahmen. Die beiden modernsten Großraumjets bedienen seitdem verstärkt Routen nach Europa.

Kuwait Airways - Airbus A300B4-605R, 9K-AMC - Wafra (50 Years-Sticker), c/n 699, in FRA


2013 waren die kuwaitischen Oldies noch Standardverkehr in FRA. 2015 wurden die letzten der insgesamt zehn Maschinen endgültig ausgeflottet und sind inzwischen alle verschrottet. Die "Wafra" war nach der südlichen Region des Landes (Ahmadi) benannt und flog seit 1993 für die Airline.