Ein Blick in das Innenleben der Flugzeuge kann in der Sonderausstellung im Block L geworfen werden, in welchem derzeit der Abschnitt Südamerika gebaut wird. Die Räume im Block D sind mittlerweile komplett voll, so dass Räumlichkeiten im Nachbargebäude, auf der anderen Seite des Fleets gemietet wurden. Beide Gebäude wurden durch eine 31 Tonnen schwere Glasbrücke verbunden. In den nächsten Jahren sollen die neu verfügbaren 3000 Quadratmeter Fläche mit weiteren Ausstellungen gefüllt werden.
Willkommen auf unserem Spotter-Blog. Auf dieser Seite präsentieren die Spotter vom HHS-Aviation-Team ihre Fotos aus aller Welt. Über die Suchfunktion können einzelne Airlines oder Flugzeuge mit Registrierung und Typ gesucht werden. Zusätzlich verfügen alle Posts mit dem jeweiligen Airport über eine Verlinkung. Viel Spaß!
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Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Wie das Original verfügt auch die Antonov An-124 des Wunderlands über eine klappbare Nase. Der Schwerlasttransporter gehört zu den größten Modellen auf der Anlage, mit 73 Zentimetern Spannweite. Fünf Monate Bauzeit stecken in dem Modell.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Die fliegende Augenklinik der Nichtregierungsorganisation ORBIS International hat ein reales Vorbild. Die umgerüstete McDonnell Douglas DC-10-10 mit der Registrierung N220AU wurde 2016 außer Dienst genommen und im Pima Air & Space Museum in Tucson ausgestellt. Im Wunderland fliegt sie fleißig weiter. ORBIS nutzt seitdem mit der N330AU eine MD-10.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Die Terminalgebäude sind auch innen nahezu vollständig ausgestattet, auch wenn dies von außerhalb kaum erkennbar ist. So stehen Passagiere an Check-In-Schaltern oder gehen durch die Sicherheitskontrolle. Richtung Vorfeld verfügt das Terminal auch über eine breite Aussichtsterrasse (die anders als das Original in Fuhlsbüttel nicht verglast ist). Auf den Parkdecks und Zufahrtsstraßen wurden rund 7000 Autos aufgestellt.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Die dienstälteste Sonderlackierung in Deutschland fliegt auch im Wunderland. Der "Condor-Willi" wurde hier kurz vor der Landung fotografiert. Die beiden Haltestangen gehören zum komplexesten System im Wunderland und passen sich je nach Flugzeugtyp für den optimalen Start- und Landewinkel an. Die gesamte Runway ist vom Rest der Anlage entkoppelt, um die Reaktion der Holzkonstruktion auf Temperaturschwankungen abzumildern. Die Führungsfüge für die Stangen ist 8 Millimeter breit.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Die Stand April 2022 zehn Bauabschnitte des Wunderlands umfassen insgesamt über 1500 Quadratmeter Fläche und 16.000 Meter Gleise. Das Gelände ist überwiegend im Maßstab 1:87 (Spur H0) gehalten, Ausnahmen wie der Hamburger Fernsehturm oder die Flugzeuge des Airports mussten angeglichen werden. Die heute 360 Mitarbeiter schafften das Ziel, die größte Modellbahnanlage zu konstruieren, mit dem vierten Bauabschnitt "Hamburg", nachdem zur Eröffnung Mitteldeutschland, Knuffingen und Österreich fertig waren. Über 1100 Züge verkehren auf den Anlagen, die Anzahl der "Einwohner" des Wunderland beträgt nach eigenen Angaben 189.000.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Der Airbus für die Organisation Ärzte ohne Grenzen hat kein reales Vorbild. Die Architekten des Wunderlands waren der Realität weit voraus: Erst 2021 wurde der erste A320 zum Frachter umgerüstet. In Knuffingen fliegt der Jet schon seit 2011.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Die Highlights landen nachts. Wie das gesamte Wunderland unterliegt auch der Flughafen dem Tag- und Nachtzyklus, der alle 15 Minuten in Echtzeit erfolgt. Der gesamte Abschnitt verfügt über 40.000 LEDs.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Wie Hamburg Fuhlsbüttel hat auch der Flughafen Knuffingen ein Flughafenhotel der Radisson Blu-Hotelkette. Anders als das Original verfügt die Ausführung im Wunderland über einen unterirdischen Bahnanschluss für die Gäste.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Der A330 der China Eastern steht kurz vor dem Pushback, nur die Fluggastbrücke muss noch entfernt werden. Die 90 aktiven Fahrzeuge auf dem Gelände sorgen für eine realistische Abfertigung der Maschinen. Die genutzten Gates variieren auch, so dass es durchaus auch einmal zu Staus auf dem Vorfeld kommen kann, wenn das Gate noch durch eine verspätete Maschine besetzt ist.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Von einer defekten Cockpitscheibe lässt sich die Lufthansa nicht beirren und führt trotzdem fleißig ihre Flüge ab Knuffingen durch. Bis zu 500 Starts und Landungen sind pro Tag in Knuffingen zu beobachten, was bei den Modellen mittlerweile sichtbare Gebrauchsspuren hinterlassen hat. Drei Jets gingen Stand 2022 durch technische Störungen leider verloren, eine ganztätige Unterbrechnung des Flugbetriebs erfolgte bislang nur einmal.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Die beispiellose realitätsgetreue Darstellung des Flughafenbetriebs scheitert allein an kleinen Privatjets, welche mangels Platz für die Technik nicht Teil des aktiven Flugbetriebs sein können. So hat Knuffingen auch nur ein kleines Vorfeld für die General Aviation mit einigen kleinen Cessnas und einer spanisch registrierten Falcon 200. Die kleinen Modelle haben ihre Heimat auf der Ostseite des Geländes.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Das gesamte Ausstellungsgelände der Airportdays bietet vier statische Oldies. Dazu gesellen sich hin und wieder besondere Maschinen des aktiven Flugbetriebs, wie hier die DC-6 der Flying Bulls, die sonst auch auf dem Hauptvorfeld abgefertigt werden. Die Ju-52 ist auch noch einmal außerhalb des Airports im Miniatur Wunderland zu finden.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Die Flugzeugmodelle sind im Maßstab 1:100 entworfen worden. Das technische Innenleben besteht aus Infrarot-Sendetechnik für die Positionierung auf der Anlage, Beleuchtungselektronik und Lautsprechern für die realistische Akustik. Bei einem der kleinsten Modelle auf der Anlage, der CRJ-900, war dies deutlich problematischer als bei den größeren Maschinen.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Pushback der einzigen MD-11 der Knuffingen-Flotte am Frachtterminal. Der Rollweg wird durch die grün leuchtenden LEDs angezeigt, von denen insgesamt auf dem gesamten Vorfeld und den Rollwegen knapp 2500 verbaut wurden.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Allein für eines der Parkhäuser mussten rund 3000 (!) Arbeitsstunden veranschlagt werden. Auf dem Flughafengelände wurden 15.000 Figuren verbaut und das nicht nur an sichtbaren Stellen, sondern auch in den Terminals und unterirdischen Bahnhöfen.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Zwei A380, einer der Lufthansa und einer von Thai Airways, fliegen in Knuffingen und haben auch eine höhere Abfertigungsfrequenz als die anderen Maschinen, da die Publikumslieblinge in Bewegung besonders beeindruckend sind. Das längste Modell ist der A380 aber nicht, diese Ehre gebührt dem auch in der Realität längeren Airbus A340, mit 73 Zentimetern Länge.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Die Boeing 767-200 der Star Air hat ihren festen Stellplatz in Knuffingen, als einziger Frachter in der Flotte. Abgestellt ist sie gegenüber dem Lufthansa-Hangar, neben dem Ausstellungsgelände der Airport Days.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Wie der gesamte Airport ist auch das Tanklager nachts im Betrieb. Die Anbieter sind mit BP und AFS stimmig umgesetzt, auch umweltfreundliches Biokerosin wird angeboten. Orientiert hat man sich am Münchner Flughafen; so verfügt das Tanklager in Knuffingen über einen unterirdischen Bahnanschluss.
Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)
Diese Boeing 737 wartet auf der Runway auf ihre Startfreigabe. Der kleine Schlitz in der Bahn, durch welchen die beiden Haltestangen ausfahren, um den Jet in die Lüfte zu heben, öffnet sich nur bei Bewegungen von Jets auf der Bahn. Sonst ist dieser geschlossen und bietet so eine perfekte Illusion.



















