Herzstück der größten Raumfahrtausstellung in Europa ist dieser Prototyp des sowjetischen Buran-Programms. Die OK-GLI wurde 1984 als aerodynamische Testmaschine konstruiert und absolvierte von 1985 bis 1988 insgesamt fünfundzwanzig Atmosphärenflüge. Dafür verfügte sie über vier Triebwerke, mit welchen sie ohne Zusatzraketen selbstständig starten und landen konnte. Nach den Tests wurde die Maschine aufgrund Verschleiß abgeschrieben. Das Buran-Programm des Zentralen Aerohydrodynamischen Instituts ZAGI wurde als Gegenstück zum US Space Shuttle-Programm konzipiert. 1993 wurde es aufgrund des Zerfalls der Sowjetunion endgültig eingestellt. Die eigentlichen Buran-Raumgleiter wurden nicht fertiggestellt, es kam nur zu einem unbemannten Flug im Weltall.
Willkommen auf unserem Spotter-Blog. Auf dieser Seite präsentieren die Spotter vom HHS-Aviation-Team ihre Fotos aus aller Welt. Über die Suchfunktion können einzelne Airlines oder Flugzeuge mit Registrierung und Typ gesucht werden. Zusätzlich verfügen alle Posts mit dem jeweiligen Airport über eine Verlinkung. Viel Spaß!
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Technik Museum Speyer - ZAGI Buran OK-GLI (BTS-02), CCCP-3501002, c/n OK-0.02, in Speyer
Luftwaffe Deutschland - Mikoyan-Gurevich MiG-23BN, 22+02, c/n 0393211087, in Speyer
Die 22+02 ist eigentlich die ehemalige 20+39 der Luftwaffe, die zuvor bei der NVA als 690 ab 1979 im Einsatz war. 1993 wurde sie in Speyer ausgestellt. Die Lackierung ist an die sonderlackierte MiG-21 "Weißer Hai" des Jagdgeschwaders 1 angelehnt. Kurz vor der Ausflottung der MiG-21 bei der Bundeswehr wurde die Sonderlackierung eingeführt. Zu einer Überführung in ein Museum kam es leider nicht mehr.
Marine USA - McDonnell Douglas F-4J Phantom II, 153072 (Blue Angels-Lackierung), c/n 364, in Speyer
Zwei Phantom II wurden 2024 auf dem Innenhof des Museums vor dem großen Restaurant Hangar 10 präsentiert. Die echte 153072 flog tatsächlich bei den Blue Angels der US Navy, musste aber 1973 nach einer Kollision mit einer Schwestermaschine abgeschrieben werden. Bei der United States Air Force trug die Phantom die Registrierung 63-7423. F-4 wurden bei den Blue Angels nur vier Jahre lang ab 1970 eingesetzt. Da die Jets zu groß waren, folgten ab 1975 die deutlich kleineren und wendigeren A4 Skyhawk.
Luftwaffe Sowjetunion - Mil Mi-8T, CCCP-06181 (Aeroflot-Titel), c/n 3135, in Speyer
Die sowjetische Registrierung trug dieser Mi-8 am Ende seiner Dienstzeit bei den Streitkräften, bis er 1995 nach Speyer kam. Bei seiner Auslieferung, 1972, erhielt er zunächst die Kennung 33 Rot. Auch dieses Exponat ist begehbar. Den meistproduzierten Helikopter der Welt gibt es in zahlreichen Varianten. Die Version T war die erste Basisversion als Transporter und konnte auch bewaffnet werden.
Technik Museum Speyer - Antonov An-22 Antei, UR-64460, c/n 6340103, in Speyer
Neben der Boeing 747 präsentiert das Museum Speyer auf dem Außengelände des Museums ein weiteres Highlight. Die An-22, als größtes serienmäßig produziertes Turboprop-Flugzeug, wurde 1999 erworben. Sie ist komplett begehbar. Mit Baujahr 1966 war sie eine von insgesamt nur 68 gebauten Maschinen und flog wie die meisten Exemplare zunächst bei den sowjetischen Streitkräften. Ab 1991 war sie im zivilen Frachtdienst bei Sigi Air Cargo und Air Sofia. Zuletzt erhielt sie bei Antonov wieder eine ukrainische Kennung, mit der sie auch in Speyer präsentiert wird.
Luftwaffe Italien - Fiat G.91R3, 1 (Frecce Tricolori-Lackierung), c/n D415, in Speyer
Wie auch in Sinsheim, ist auch in Speyer eine Fiat G.91 ausgestellt. Während das Exponat in Sinsheim aber in der Halle untergebracht ist, muss das Exponat in Speyer die Witterung aushalten. Das Faible des Museums für Lackierungen von Kunstflugstaffeln setzt sich hier fort: Zwar flog die Frecce Tricolori aus Italien in der Vergangenheit tatsächlich die G.91. Diese Maschine wurde aber als KD-405 bei der Luftwaffe eingeflottet und ist seit 1994 in Speyer ausgestellt.
Lufthansa - CASA 352L, D-AQUI, c/n 100, in Speyer
Die Lackierung hat dieser spanische Lizenzbau der Ju-52 in seiner aktiven Zeit nie getragen. Von 1951 bis 1974 (!) flog die Maschine als T.2B-209 bei den spanischen Streitkräften. 1988 kam sie nach Speyer und war 2024 dort eine von zwei ausgestellten Ju-52.
Luftwaffe Indien - Mikoyan-Gurevich MiG-21SPS, C993, c/n 94A4301, in Speyer
Diese MiG-21 ist ein weiteres Beispiel für die meist sehr schönen Präsentationen der Exponate in Speyer und den teils doch sehr abwegigen Lackierungen derselben. Für die indische Luftwaffe und insbesondere in den Farben des Red Archers-Kunstflugteams ist sie nie geflogen. Als 793 flog der Jet für die Nationale Volksarmee der DDR und nach der Wiedervereinigung noch als 22+25 für die Luftwaffe, bevor sie nach Speyer kam.
Technik Museum Speyer - Lockheed F-104G Starfighter, c/n 683D-9012 (8081), in Speyer
2024 war dieser Starfighter optisch in keinem guten Zustand. Auf der rechten Flanke konnte aber gut das (restliche) Innenleben der Maschine begutachtet werden. Die ehemalige 25+66 der Luftwaffe wurde 1962 als Lizenzbau von SABCA aus Belgien konstruiert und diente zuletzt ab 1984 als Trainer bei der Staatlichen Ingeniersschule Aachen. Seit 2005 steht die F-104 in Speyer und wurde mit Teilen (insbesondere dem kompletten Heck) der Schwestermaschine 23+81 teilweise restauriert.
Aeroflot Russian Airlines - Antonov An-2TP, RA-41343, c/n 1G65-18, in Speyer
Die nachträglich lackierten grünen Flügel und der Rumpf stören in der ansonsten recht akkuraten alten Aeroflot-Lackierung, an welche diese An-2 1966 auch ausgeliefert wurde (noch unter der sowjetischen Registrierung CCCP-41343). 1993 erfolgte noch die Übertragung ins russische Register mit dem Landeskenner RA (und unveränderter Nummer), nur ein Jahr später übernahm das Museum Speyer die Maschine. Konstruiert wurde diese An-2 aber von PZL-Mielec aus Polen als Lizenzbau.
Luftwaffe USA (Texas Air National Guard) - McDonnell F-101B Voodoo, 58-0265 (ANG-Sticker), c/n 637, in Speyer
Ihre Lackierung in den Farben der Texas Air National Guard hat diese Voodoo als Exponat in Speyer behalten. Mit Baujahr 1958 flog die F-101 u.a. für die 178th Fighter-Interceptor Squadron "Happy Hooligans" der North Dakota Air National Guard und ab 1979 dann bei der 111st FIS der Texas ANG. In nur fünf Jahren Produktionszeit von 1956 bis 1961 wurden über 800 F-101 konstruiert. Das Muster gehört historisch zur "Century"-Reihe, welche während der Hochphase des Kalten Kriegs die Muster F-100, F-101, F-102, F-104, F-105 und die F-106 Starfighter umfasste (von mehreren Herstellern). Ursprünglich wurde die Voodoo als Begleitjäger für Langstreckenbomber konzipiert. Aufgrund der zu geringen Reichweite kam sie schließlich als Jagdbomber und Aufklärungsmaschine zum Einsatz. Das Exponat in Speyer ist das einzige in Deutschland.
Luftwaffe Sowjetunion - Mikoyan-Gurevich MiG-15UTI, 18 Schwarz, c/n 0415320, in Speyer
Wie im Museum Sinsheim ist in Speyer ebenfalls eine MiG-15 im markanten roten Design ausgestellt. Hier ist es eine doppelsitzige Trainerversion UTI. Mit weit über 17000 (!) Exemplaren, inklusive zahlreicher Lizenzbauten, war die MiG-15 das am meisten produzierte Strahlflugzeug weltweit.
Luftwaffe Deutsches Reich - Fokker Dr.I (Replik), in Speyer
Eine weitere Fokker-Replik hängt direkt neben dem Eingang der Liller Halle in Speyer. Das Museumsgelände besteht aus der Haupthalle samt Eingangsbereich und Kino, dem Innenhof und der Halle 2, in welcher die Raumfahrtausstellung präsentiert wird. Hinzu kommen noch einzelne Exponate rund um die Parkplätze und das Museum Wilhelmsbau mit einer großen Puppen- und Uniformausstellung.
Luftwaffe DDR - Antonov An-26ST, c/n 10409, in Speyer
Zehn Jahre gehörte diese An-26 zu den Streitkräften der DDR in Dresden, als Teil der Transportfliegerstaffel 24 mit der Registrierung 375, bevor sie 1990 als 52+04 noch für drei Jahre von der Luftwaffe übernommen wurde. Seitdem ist sie in Speyer ausgestellt. Die Lackierung und auch die Angaben in Publikationen des Museums sind historisch nicht korrekt. Im Frachtraum der begehbaren Maschine ist eine Tschaika-Limousine ausgestellt. Als VIP-Frachter war sie aber nie unterwegs.
Luftwaffe Frankreich - Dassault Mirage IIIE, 432 - 13-QJ, c/n 432, in Speyer
2024 waren zwei Mirage III in Speyer ausgestellt. Die 432 ist seit 1993 Exponat im Museum und wird in der Liller Halle präsentiert. Die Mirage IIIE wurde als nukleartauglicher Tiefflugjäger genutzt und ab 1964 bei der französischen Luftwaffe eingesetzt. Exportkunden waren u.a. Spanien, Libanon, Brasilien, Pakistan und Südafrika.
Technik Museum Speyer - Aero Vodochody L-39ZO Albatros, 08 28, c/n 731010, in Speyer
Diese Albatros ist nicht auf dem Museumsgelände, sondern auf dem Parkplatz östlich davon in Speyer ausgestellt. Bei der NVA flog der Jet ab 1977 unter der Registrierung 147. 1990 übernahm die Luftwaffe die Maschine als 28+08 noch für drei Jahre, bevor sie in Speyer ausgestellt wurde.
Lufthansa - Boeing 747-230BM, D-ABYM - Schleswig-Holstein, c/n 21588-342, in Speyer
Die D-ABYM ist komplett begehbar und thront über einer Aussichtsplattform im Innenhof des Museums Speyer. Die Boeing 747 flog von 1978 bis 2001 unter dieser Registrierung und dem Taufnamen "Schleswig-Holstein" bei der Lufthansa. Insgesamt wurden 26 Jets der Version -200 von 1971 bis 2004 betrieben. Die Maschine wurde in Einzelteilen per Schwertransport nach Speyer transportiert. Im Museum Sinsheim ist ein weiteres 747-Leitwerk in Lufthansa-Farben mit der Registrierung D-ABYM ausgestellt, wobei es sich aber nicht um das Original handelt. Seit 2014 fliegt wieder eine Boeing 747-8 unter der Registrierung.
Cimber Air - VFW-Fokker VFW-614, c/n G04, in Speyer
Das erste in der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte und auch im Liniendienst eingesetzte Passagierflugzeug wurde nur neunzehnmal produziert. Die VFW-614 wurde zivil nur von der dänischen Cimber Air genutzt sowie Air Alsace und Touraine Air Transport aus Frankreich. Die letzten Maschinen waren bei der deutschen Flugbereitschaft der Bundeswehr und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Einsatz. Die Maschine in Speyer flog von 1975 unter der Registrierung OY-TOR bis 1979 bei Cimber. Im Oktober 2024 war die Maschine auf dem Parkplatz vor dem Haupteingang abgestellt.
Heer Deutschland - Sud Aviation SE3130 Alouette II, 75+35, c/n 1327, in Speyer
Die 75+35 gehört seit 1996 zur Sammlung in Speyer und flog zuvor beim Heer ebenfalls unter dieser Registrierung. Die SE3130 war die Basisversion der Alouette II. Neben den Streitkräften wurden die Maschinen auch bei Polizeikräften zur Luft- und Grenzüberwachung genutzt.
Luftwaffe Großbritannien - Hawker Hunter F6, c/n 41H-680000, in Speyer
1956 hatte diese Hunter ihren Erstflug und war danach als XE656 bei der Royal Air Force im Einsatz. Ab 1981 fungierte sie dann als Trainer für Bodentests. 1998 kam die Maschine nach Speyer. Die Version F6 war als Tagjäger konzipiert, 384 Exemplare wurden ausgeliefert.
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