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EasyJet Airline - Airbus A320-214, G-EZUU (2000-Lackierung), c/n 5150, in SXF

EasyJet Switzerland übernahm die G-EZUU 2015. Das Foto entstand 2013 am späten Nachmittag durch ein Tor zwischen Terminal A und C. EasyJet war auch für die drei höchstfrequentierten Routen ab SXF verantwortlich, nach London-Gatwick, Barcelona und Basel. 2019 konnte der Airport noch knapp 11,5 Millionen Passagiere abfertigen.

Heer USA - Boeing AH-64D Apache Longbow, 04-05429, c/n PVD429, in SXF

Dieser Apache war 2018 auf der ILA ausgestellt. Auffällig ist das AN/APG-78-Radar auf dem Hauptrotor, mit dem bis zu 128 Ziele gleichzeitig verfolgt werden können. Die Produktion erfolgt weiterhin durch Boeing, aktuell modernste Version ist der Apache Guardian (AH-64E) mit längeren Rotorblättern.

Luftwaffe Indien - Hindustan Aeronautics HAL Dhruv, J4050 (Sarang-Team-Lackierung), c/n DS38, in SXF

Neben ihrem Dienst bei den indischen Streitkräften konnte die Dhruv nur kleine Exporterfolge im militärischen Bereich verbuchen. Die Malediven, Nepal und Mauritius haben Maschinen übernommen. Ecuador hat seine Dhruv 2015 wieder ausgeflottet.

Luftwaffe Polen - PZL-Mielec M-28BPT Bryza 1TD, 0218, c/n AJG004-01, in SXF

Auch zur ILA 2016 besuchte eine Bryza der polnischen Streitkräfte die Messe in Berlin. Das Ausgangsmuster Antonov An-28 flog bereits seit 1969 in der Sowjetunion. Ab 1984 wurde die Produktion auch bei PZL Mielec gestartet, die Lizenzbauten wurden zwei Jahre später zugelassen. Seit 1993 wird die M-28 produziert.

Belavia Belarusian Airlines - Boeing 737-524, EW-253PA, c/n 26339-2771, in SXF

Von der litauischen FlyLAL übernahm Belavia 2008 diese ehemalige Continental Airlines-Maschine und betrieb sie bis 2020. Die Teilflotte von insgesamt sechs Boeing 737-500 wurde ein Jahr später mit der Ausflottung der letzten beiden Maschinen komplett aufgegeben. Weiterhin im Dienst standen bis zur Einleitung der EU-Sanktionen noch drei -300 und fünf -800. Fünf Max 8 waren bestellt, wovon eine bereits ausgeliefert wurde.

Luftwaffe Deutschland - Sikorsky CH-53GA, 84+49, c/n V65-047, in SXF

Stand 2021 sind alle CH-53 der Bundeswehr beim Hubschraubergeschwader 64 (HSG64) in Laupheim stationiert. Seit 1972 ist das Muster bereits in den Streitkräften aktiv, zuvor auch beim Heer. Bis auf die ersten beiden übernommenen Exemplare handelt es sich um Lizenzbauten durch MBB, VFW, Dornier und HFW.

E.I.S. Aircraft - Pilatus PC-9B, D-FKMT, c/n 176, in SXF

Die Version B der PC-9 wurde speziell als Zieldarsteller und Schleppflugzeug entwickelt und verfügt über eine erhöhte Reichweite und militärische Avionik. Auffällig sind die beiden RM-24-Winden zur Zieldarstellung unter den Flügeln.

EasyJet Airline - Airbus A319-111, G-EZFD, c/n 3810, in SXF

Seit Februar 2018 gehört die G-EZFD als OE-LQP zur EasyJet Europe. Ein Großteil der aktiven A319 der EasyJet-Gruppe war Stand 2021 noch bei der britischen Mutterairline registriert.

DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. - MBB Bo105C, D-HDDP, c/n S-123, in SXF

Auf der ILA 2012 war auch die Bo105 des DLR ausgestellt. Die Zusatzausstattung umfasst u.a. ein Messsystem für Langsamflugeigenschaften (LASSIE). Seit 1978 gehört der Hubschrauber zur Flotte als Testplattform für lärmreduzierte Anflüge und für Flüge mit Außenlasten.

Marine Deutschland - Westland Sea Lynx Mk.88A, 83+07, c/n 421, in SXF

Die Mk.88A wurde von einer Mk.88 umgerüstet, welche die Exportversion der HAS2 ist. Die Auslieferungen begannen ab 1981 (Mk.88), sieben weitere Mk.88A folgten 1996. Zwei Jahre später begannen die Umrüstung der älteren Maschinen. Optischer Unterschied ist das 360 Grad-Radar unter der Nase.

Farnair Europe - Avions de Transport Régional ATR-72-201F, HB-AFS, c/n 198, in SXF

2009 übernahm Farnair diese zum Frachter umgerüstete ehemalige Passagiermaschine. Ab 2016, nach der Übernahme durch ASL Airlines, wurde der Rumpftitel angepasst und das Sternlogo entfernt. Seit 2021 fliegt die ATR für die ungarische Fleet Air. Farnair Switzerland wurde 1984 als Farner Air Transport gegründet, die Aufspaltung in Farnair Switzerland und Hungary folgte 2004. Berlin wurde im Auftrag von UPS aus Köln bedient.

Luftwaffe Tschechien - Mil Mi-24V, 7354, c/n 087354, in SXF

In Europa ist die Mi-24 noch bei den Streitkräften von Belarus, Bulgarien, Zypern, Ungarn, Polen und Serbien im Einsatz. Die Vielseitigkeit des ursprünglichen sowjetischen Modells zeigt sich auch in der Fähigkeit des Kampfhubschraubers zum begrenzten Truppentransport für acht Passagiere. Die tschechische Luftwaffe übernahm die aktuell genutzten Mi-24 im Jahr 2003.

Heer Deutschland - Eurocopter EC135T1, 82+54, c/n 0099, in SXF

Die EC135 des Heeres entsprechen der zivilen Version und sind nicht zu verwechseln mit der EC635 (heute H135M), die sich aber nur in der Verstärkung der Rumpfzelle und optionalen Aufhängepunkten für Waffen von der zivilen unterscheidet.

Flying Bulls - North American T-28B Trojan, OE-ESA, c/n 138179, in SXF

Seit 2016 gehörte diese restaurierte und modernisierte T-28 zur Sammlung der Flying Bulls. Ursprünglich war sie zwischen 1954 und 1965 bei der US-Marine als Trainer im Einsatz. Insgesamt wurden von der Marine-Version B 489 Stück ausgeliefert. Am 20. Juni 2021 stürzte die Maschine in Tschechien ab, laut Untersuchungsbericht der Behörden aufgrund Pilotenfehlers.

Norwegian Air Shuttle - Boeing 737-8JP(WL), LN-NII - J.C.H. Ellehammer, c/n 43877-5204, in SXF

Das Portrait des dänischen Luftfahrtpioniers Jacob Christian Hansen Ellehammer (1871-1946) hat die LN-NII mittlerweile verloren, fliegt aber immer noch mit unveränderter Registrierung für die restrukturierte Norwegian. Neben dem schwedischen wurde nur das norwegische Luftverkehrsbetreiberzeugnis aufrecht erhalten (Norwegian Air Shuttle AOC AS). Die Flotte soll 2022 wieder mit Boeing 737-800 auf drei Dutzend vergrößert werden.

Luftwaffe Italien - Boeing KC-767A, MM62226 - 14-01, c/n 33686-912, in SXF

Die KC-767 wurde von der Boeing 767-200ER abgeleitet und wurde von den japanischen und italienischen Streitkräften eingeflottet. Auch Kolumbien nutzt eine umgerüstete Maschine (MMTT Multi Mission Tanker Transport). Ursprünglich sollte das Modell auch als Nachfolger der KC-135 bei der US-Luftwaffe fungieren, wurde schließlich aber durch die KC-46 ersetzt, welche ebenfalls auf der Boeing 767-200 basiert. Die vier KC-767 der Italiener sind auf der Pratica di Mare Air Base bei der 8° Gruppo (14° Stormo "Sergio Sartoff") stationiert. Diese hier war auf der ILA 2012 ausgestellt.

Heer Deutschland - NH Industries NH90 TTH, 78+04, c/n 1014-TGEA04, in SXF

Die NH90 des Heeres sind in Fassberg, beim Transporthubschrauberregiment 10 (THR 10) und in Niederstetten beim THR 30 (DSK Division Schnelle Kräfte) stationiert. Auch dienen weitere Maschinen beim Ausbildungskommando in Bückeburg. Die Version TTH (Taktischer Transporthubschrauber) wird mittlerweile auch in Spanien, Schweden, Frankreich, Italien und Australien genutzt.

EasyJet Airline - Airbus A319-111, G-EZAT (2000-Lackierung), c/n 2782, in SXF

2021 wurde die G-EZAT an United Airlines ausgeflottet, nachdem sie zuvor seit 2006 für EasyJet im Dienst stand. EasyJets Engagement in Berlin wird durch einen Wartungshangar am neuen Airport BER weiter ausgebaut. Dieser soll ab 2023 zur Verfügung stehen und wäre der erste der Airline außerhalb Großbritanniens.

Eurocopter Group - Airbus H145, D-HADW, c/n 20002, in SXF

Die H145 wurde bis 2015 noch als EC145T2 bezeichnet. An die Rumpfzelle wurde ein Fenestron-Heckrotor angebracht, ähnlich der EC135. Die moderneren Triebwerke sind 25 Prozent leistungsstärker als zuvor. Auf der ILA 2014 war einer der Prototypen ausgestellt. Die Konstruktionsnummern wurden neu ab c/n 20001 begonnen. 2019 wurde eine weitere Version mit Fünfblatt-Rotor vorgestellt.

Belavia Belarusian Airlines - Embraer ERJ-195LR, EW-400PO, c/n 19000668, in SXF

Im Dezember 2018 erhielt die EW-400PO eine aufwändige Sonderlackierung für das Computerspiel World Of Tanks. Aufgrund der 2021 erlassenen Sanktionen gegen die Airline, welche ein Flugverbot in die EU umfassen, musste auch die Route nach Berlin eingestellt werden. Im November 2021 wurde auch das Leasing von Maschinen an die Airline durch europäische Anbieter untersagt, was zu einer drastischen Reduzierung der Flotte führte.