Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Die Highlights landen nachts. Wie das gesamte Wunderland unterliegt auch der Flughafen dem Tag- und Nachtzyklus, der alle 15 Minuten in Echtzeit erfolgt. Der gesamte Abschnitt verfügt über 40.000 LEDs.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Wie Hamburg Fuhlsbüttel hat auch der Flughafen Knuffingen ein Flughafenhotel der Radisson Blu-Hotelkette. Anders als das Original verfügt die Ausführung im Wunderland über einen unterirdischen Bahnanschluss für die Gäste.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Der A330 der China Eastern steht kurz vor dem Pushback, nur die Fluggastbrücke muss noch entfernt werden. Die 90 aktiven Fahrzeuge auf dem Gelände sorgen für eine realistische Abfertigung der Maschinen. Die genutzten Gates variieren auch, so dass es durchaus auch einmal zu Staus auf dem Vorfeld kommen kann, wenn das Gate noch durch eine verspätete Maschine besetzt ist.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Von einer defekten Cockpitscheibe lässt sich die Lufthansa nicht beirren und führt trotzdem fleißig ihre Flüge ab Knuffingen durch. Bis zu 500 Starts und Landungen sind pro Tag in Knuffingen zu beobachten, was bei den Modellen mittlerweile sichtbare Gebrauchsspuren hinterlassen hat. Drei Jets gingen Stand 2022 durch technische Störungen leider verloren, eine ganztätige Unterbrechnung des Flugbetriebs erfolgte bislang nur einmal.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Die beispiellose realitätsgetreue Darstellung des Flughafenbetriebs scheitert allein an kleinen Privatjets, welche mangels Platz für die Technik nicht Teil des aktiven Flugbetriebs sein können. So hat Knuffingen auch nur ein kleines Vorfeld für die General Aviation mit einigen kleinen Cessnas und einer spanisch registrierten Falcon 200. Die kleinen Modelle haben ihre Heimat auf der Ostseite des Geländes.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Das gesamte Ausstellungsgelände der Airportdays bietet vier statische Oldies. Dazu gesellen sich hin und wieder besondere Maschinen des aktiven Flugbetriebs, wie hier die DC-6 der Flying Bulls, die sonst auch auf dem Hauptvorfeld abgefertigt werden. Die Ju-52 ist auch noch einmal außerhalb des Airports im Miniatur Wunderland zu finden.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Die Flugzeugmodelle sind im Maßstab 1:100 entworfen worden. Das technische Innenleben besteht aus Infrarot-Sendetechnik für die Positionierung auf der Anlage, Beleuchtungselektronik und Lautsprechern für die realistische Akustik. Bei einem der kleinsten Modelle auf der Anlage, der CRJ-900, war dies deutlich problematischer als bei den größeren Maschinen.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Pushback der einzigen MD-11 der Knuffingen-Flotte am Frachtterminal. Der Rollweg wird durch die grün leuchtenden LEDs angezeigt, von denen insgesamt auf dem gesamten Vorfeld und den Rollwegen knapp 2500 verbaut wurden.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Allein für eines der Parkhäuser mussten rund 3000 (!) Arbeitsstunden veranschlagt werden. Auf dem Flughafengelände wurden 15.000 Figuren verbaut und das nicht nur an sichtbaren Stellen, sondern auch in den Terminals und unterirdischen Bahnhöfen.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Zwei A380, einer der Lufthansa und einer von Thai Airways, fliegen in Knuffingen und haben auch eine höhere Abfertigungsfrequenz als die anderen Maschinen, da die Publikumslieblinge in Bewegung besonders beeindruckend sind. Das längste Modell ist der A380 aber nicht, diese Ehre gebührt dem auch in der Realität längeren Airbus A340, mit 73 Zentimetern Länge.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Die Boeing 767-200 der Star Air hat ihren festen Stellplatz in Knuffingen, als einziger Frachter in der Flotte. Abgestellt ist sie gegenüber dem Lufthansa-Hangar, neben dem Ausstellungsgelände der Airport Days.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Wie der gesamte Airport ist auch das Tanklager nachts im Betrieb. Die Anbieter sind mit BP und AFS stimmig umgesetzt, auch umweltfreundliches Biokerosin wird angeboten. Orientiert hat man sich am Münchner Flughafen; so verfügt das Tanklager in Knuffingen über einen unterirdischen Bahnanschluss.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Diese Boeing 737 wartet auf der Runway auf ihre Startfreigabe. Der kleine Schlitz in der Bahn, durch welchen die beiden Haltestangen ausfahren, um den Jet in die Lüfte zu heben, öffnet sich nur bei Bewegungen von Jets auf der Bahn. Sonst ist dieser geschlossen und bietet so eine perfekte Illusion.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Die Schnelllebigkeit der Luftfahrt zeigt sich auch im Miniatur Wunderland: So sind viele der Flugzeugmodelle in Farben von Airlines lackiert, die es tatsächlich nicht mehr gibt, oder welche zumindest seit 2011 ihr Design geändert haben. So hat die Lackierung der Condor-Jets in den Farben der Thomas Cook mittlerweile schon drei (!) Nachfolgedesigns in der Realität (Stand 2022).

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Auf der Frachtrampe geben sich die weltgrößten Frachtdienstleister die Klinke in die Hand. Neben den Jets von FedEx, UPS und DHL fliegen noch Boeing 747 von EVA Air Cargo aus Taiwan, Emirates mit Boeing 777F und die An-124 von Volga-Dnepr.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Seltener als die regulären Flugzeuge lassen sich die fliegenden Eastereggs auf dem Vorfeld antreffen. Neben der "Bummel" (einer riesigen Biene / Hummel) und dem Space Shuttle ist das Highlight dabei der Millenium Falke aus Star Wars. "Die Mühle macht eineinhalbfache Lichtgeschwindigkeit!"

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Der große Hangar der Lufthansa-Technik ist natürlich auch dem Standort in Hamburg-Fuhlsbüttel nachempfunden. Die deutsche und die katarische Regierungsmaschine sind dauerhaft neben ihm abgestellt, der Hangar selbst kann seine Tore aber öffnen und schließen, da gelegentlich auch Jets darin parken.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Nördlich der Start- und Landebahn befinden sich nur Kleingärten. Ein großes Problem für den Airport sind fliegende Teppiche mit Hochzeitsgesellschaften und Feierwütigen.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Die Runway von Knuffingen ist tatsächlich 14 Meter lang. An dem parallel zu ihr verlaufenden Taxiway, der auch das Hauptvorfeld mit dem Frachtbereich verbindet, reihen sich das Tanklager und Parkplätze für die Vorfeldfahrzeuge. Alle zwei Stunden wechselt auch die Betriebsrichtung des Airports. Das mechanische System für die startenden und landenden Flugzeuge ist an der Wand erkennbar. Die Klappe fährt jeweils hoch und lässt die Jets durch den "Vorhang".

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Die Modellanlage verfügt auch über ein passenden Flugplan, welcher den Verkehr mit korrekter Zeitangabe anzeigt. Die über vierzig aktiven Maschinen sind nicht immer alle in den Betrieb der Anlage eingebunden, da die Akkus der Jets hinter den Kulissen aufgeladen werden müssen. Wer eine bestimmte Maschine sehen möchte, sollte eventuell ein wenig Geduld mitbringen.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

2022 wurde die Ausstellung aus traurigem Anlass um ein nicht maßstabsgetreues Modell ergänzt. Zu Ehren der in Kiew zerstörten echten Antonov An-225 wurde sie Teil des Knuffingen Airports. Zeitgleich wurden die Modelle der russischen Airlines Aeroflot, S7 und Volga-Dnepr zunächst aus dem Flugbetrieb genommen.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Auf den Knuffingen Airport Days können die Besucher zahlreiche Oldtimer wie die Junkers Ju-52 und die Douglas DC-3 bewundern. Natürlich ist auch die Bundeswehr mit ihrem Fuhrpark präsent. Der Modelle sind aber statischer Teil des Areals.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Auch die Concorde fliegt weiter nach Knuffingen und stattet hier den Besuchern der Knuffingen Airport Days einen Besuch ab. Wie beim realen Vorbild ist auch die Nase des Modells klappbar, um bei Start und Landung bessere Sicht aus dem Cockpit zu ermöglichen.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Am südwestlichen Ende des Frachtterminals befindet sich ein kleines Industriegebiet, von dem man auf das Ausstellungsgelände der Knuffingen Airport Days schauen kann. Dahinter befindet sich der große Wartungshangar der Lufthansatechnik.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Das Frachtterminal ist auch in den aktiven Flugbetrieb in Knuffingen eingebunden. Hier werden nur Frachtmaschinen abgefertigt. Realitätsgetreu geht es hier ein wenig ruhiger zu, als auf dem Hauptvorfeld.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Auf der Westseite des Flughafens, direkt neben dem Frachtterminal, steht diese Boeing 707 und dient als Trainingsobjekt der Flughafenfeuerwehr. Das Schicksal des Vorbilds aus Hamburg-Fuhlsbüttel, was 2021 verschrottet wurde, musste sie zum Glück nicht erleiden. Die Übungseinsätze der Feuerwehr werden ebenfalls simuliert.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Der rollende Flugverkehr wird magnetisch betrieben. Der Rollweg wird durch grüne Lichter angezeigt, was mittlerweile auch in der Realität weit verbreitet ist. Die Maschinen verfügen auch über realistischen Sound während der gesamten aktiven Phase. Speziell Start und Landungen werden durch passende Triebwerksgeräusche untermalt.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Knuffingen Airport als 8. Bauabschnitt des Miniaturwunderlands bezieht sich dem Namen nach auf den 2. Bauabschnitt "Knuffingen". Nach "Mitteldeutschland" wurde "Knuffingen" 2001 fertig und vereint Landschafts- und Gebäudestile zwischen Mitteldeutschland und den Voralpen. Spätestens mit dem Airport wurde der Schwerpunkt von der ursprünglich konzipierten größten Modellbahn-Anlage der Welt hin zu originalgetreuen Miniaturen aus aller Welt gesetzt. Neben Knuffingen und Mitteldeutschland wurden bislang Österreich, Hamburg, Amerika, Skandinavien, die Schweiz und Italien verwirklicht. Mit der Provence, Monaco und Südamerika befinden sich die nächsten Bauabschnitte in der Produktion (Stand April 2022).

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Schon lange bevor der Airbus A350 erstmals an Airlines ausgeliefert wurde, war er täglich auf dem Flughafen Knuffingen im Einsatz. Das Modell in der Lackierung des Hamburger Airports Fuhlsbüttel ist Stand April 2022 immer noch ein Unikat und eines der wenigen, deren Lackierung nicht auf einem realen Vorbild basiert.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Nicht nur die Flugzeugmodelle sind in Bewegung, auch die Abfertigungsfahrzeuge machen sich je nach Parkposition auf den Weg, sobald eine Maschine ihre Endposition erreicht hat. Die Anzahl der Busse richtet sich nach der Größe des Jets, zusätzlich sind Cateringfahrzeuge unterwegs. Die Standzeiten der großen Maschinen können bis zu einer knappen Stunde dauern, ein wenig schneller als in der Realität.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Der A321 von Royal Jordanian hat lange Standzeiten in Knuffingen. Nicht alle Flugzeugmodelle sind an das magnetische Bewegungssystem angeschlossen, einige ergänzen lediglich die Anlage.

 

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

 
Emirates fliegt mit Boeing 777-200 Passagier- und Frachtkurse nach Knuffingen. Während die Frachtkurse auf der Westseite des Geländes abgefertigt werden, rollt die Passagiermaschine zum Hauptterminal. Die Modelle entsprechen bis zur korrekten Registrierung und Lackierung dem Original.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Wie im gesamten Miniatur Wunderland ließen es sich die Entwickler nicht nehmen, auch auf dem Airport witzige Details und Szenen einzubauen. So führt u.a. auf dem Flughafenparkplatz ein arabischer Scheich seine Tiger spazieren und wenn auf dem Vorfeld mal kein Pushback-Fahrzeug verfügbar ist müssen die Angestellten helfen.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Alle sechzehn Fluggastbrücken des Hauptterminals sind in den operativen Betrieb von Knuffingen eingebunden und fertigen in einem simulierten 24 Stunden-Betrieb Jets ab. Zusätzlich parken Flugzeuge auch auf mehreren Außenpositionen auf dem Vorfeld, wie im echten Betrieb vorzugsweise kleinere Jets.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Im Gegensatz zu Hamburg-Fuhlsbüttel kann Knuffingen zahlreiche interkontinentale Langstrecken vorweisen. So fliegt auch seit Inbetriebnahme des Airports die japanische ANA mit ihren Dreamlinern nach Knuffingen. Fotografiert beim Start. Das System für den simulierten Flugbetrieb, einschließlich Start, Landung und Vorfeldbetrieb, dauerte in der Entwicklung und Konzeption mehrere Jahre und ist bislang weltweit einzigartig.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Auch der Tower von Knuffingen ist dem Hamburger Original nachgebildet. Für die Errichtung der Modellanlage konnten die Baumeister auf die Originalbaupläne des Hamburger Flughafens Fuhlsbüttel zurückgreifen, die für den Ausbau der Touristenattraktion zur Verfügung gestellt wurden.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Das Vorfeld des Airports bietet Platz für den operativen Betrieb von über 40 Flugzeugen. Die u-förmige Anlage besteht aus dem auf der Ostseite gelegenen Hauptterminal, mitsamt dem Vorfeld. Im Norden liegen der Tower und die einzige Runway, an der sich im Westen die Frachtrampe und die Hangars der Lufthansa Technik anschließen.

Knuffingen Airport (Miniatur Wunderland Hamburg)

Knuffingen Airport wurde 2011 eröffnet und ergänzte das ohnehin schon vielfältige Schienennetz von Knuffingen, der Hauptstadt des Miniatur Wunderlands. Der achte Bauabschnitt orientiert sich stark am anderen Hamburger Flughafen Fuhlsbüttel, insbesondere bei den Hauptterminals. Die Schienenverbindungen verlaufen ausschließlich unterhalb der Anlage, deren Herzstück ein voll funktionsfähiger Flug- und Vorfeldbetrieb ist.

Airbus Group - Airbus A330-743L Beluga XL, F-GXLJ (XL4), c/n 1985, in XFW


Durchschnittlich sind zwei bis vier Belugas pro Tag in XFW zu beobachten. Sonntags und an Feiertagen finden üblicherweise keine Flüge statt. Im April 2022 war die F-GXLJ die jüngste der drei aktiven Beluga XL und wurde im Oktober 2021 übernommen. Die F-GXLG (XL1) war offiziell noch nicht im aktiven Dienst. Fotografiert nach der Landung, beim Einschwenken auf Taxiway G.

On Order (Qingdao Airlines) - Airbus A321-271Neo, D-AVWU (ACF), c/n 10448, in XFW

"Sky Legend", so das Rufzeichen der chinesischen Airline bedient primär inländische Ziele vom heimischen Drehkreuz Qingdao-Jiadong. Betrieben wird eine reine Airbusflotte. Die ab 2014 übernommenen A320-200 wurden ab 2018 mit A320Neo ergänzt. Die ersten A321Neo sind seit 2021 im Dienst. Die zukünftige B-326M führte am 21.04.22 bereits Rolltests durch.