Marine USA - Boeing P-8A Poseidon (737-8FV), 168433 - LD Patrol Squadron 10, c/n 40813-4055, in SXF

Zur ILA 2018 wurde diese Poseidon der US-Marine ausgestellt, die damals noch zur Patrol Squadron 10 (VP-10) auf der Naval Air Station Jacksonville (Florida, Leitwerkcode LD) gehörte, die auch als erste die Poseidon im aktiven Dienst übernommen hat. 2021 wurde schließlich der Export von zunächst fünf P-8 für die Deutsche Marine als Nachfolger der P-3C Orion genehmigt. Die Maschinen sollen ab 2024 geliefert werden.

Air Service Berlin - Douglas C-47B Skytrain, D-CXXX, c/n 16124-32872, in SXF

Air Service Berlin nutzte diese ursprünglich von Air Atlantique erworbene und auf zivilen Standard umgerüstete C-47 seit 2001 für Rundflüge. Dafür war die Maschine bis zuletzt in Berlin-Tempelhof stationiert, danach in SXF; das Foto stammt von der ILA 2008. Das Lackierungsdesign der US-Luftwaffe mit dem Titel Rosinenbomber spielt auf die Berliner Luftbrücke der Alliierten zwischen 1948-1949 an, an der die C-47 auch selbst teilnahm, allerdings bei der britischen Royal Air Force. Im Juni 2010 wurde die Skytrain bei einer Notlandung nahe SXF aufgrund Triebwerkschadens schwer beschädigt und musste abgeschrieben werden.

Balkan Holidays Air - Airbus A330-223, LZ-AWA, c/n 255, in SXF

Ab 2014 nutzte die bulgarische Charter-Airline diese ehemalige Swiss-Maschine als größten Jet in der Flotte. 2017 wurde der A330 wieder ausgeflottet und ein Jahr später verschrottet. In SXF war die LZ-AWA am 06. Juni 2015 einer der zahlreichen Besucher zum Champions League Finale in Berlin.

Luftwaffe Schweiz - Dassault Falcon 50, T-783, c/n 67, in SXF

Die Schweiz war Partnerland der ILA 2010, so dass auch die Regierungsdelegation anreiste. Die T-783 flog von 1996 bis 2013 bei der schweizer Luftwaffe, die graue Lackierung wurde 2006 eingeführt. Ersetzt wurde sie durch eine Falcon 900EX EASy.

FedEx Feeder (Air Contractors) - Avions de Transport Régional ATR-72-202F, EI-FXH, c/n 229, in SXF

Zum Zeitpunkt des Fotos, im Mai 2016, war die Umbenennung der irischen Air Contractors zu ALS Airlines Ireland noch nicht erfolgt. Eine optische Veränderung auf den für FedEx Feeder fliegenden Jets erfolgte aber nicht, da kein Hinweis auf den eigentlichen Betreiber getragen wird. Fotografiert am BER-Gelände, vor der Inbetriebnahme des neuen Airports.

Syrian Arab Airlines - Airbus A320-232, YK-AKB - Ebla, c/n 918, in SXF

Die syrische Staatsairline flottete ab 1998 sechs Airbus A320 ein, die auch meist auf der Route aus Damaskus nach SXF kamen. Mit Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges wurde die Airline mit einem Einflugverbot in die EU belegt. Stand November 2021 waren fünf A320 inaktiv, eine Modernisierung ist wegen dem Handelsembargo nicht möglich. Offiziell gehören noch zwei A340 und zwei ATR-72 zur Flotte.

Luftwaffe Russland - Ilyushin IL-76MD, RA-76638 (224th Flight Unit-Sticker), c/n 0053460802-46-01, in SXF

Am 08. November 2009 war diese IL-76 als Teil einer Regierungsdelegation in SXF abgestellt. Während die Regierungsmaschinen traditionell in Berlin-Tegel (Nord) abgefertigt wurden, wichen gelegentlich aus Platzgründen die Begleitmaschinen nach SXF aus. Die lange Konstruktionsnummer der IL-76 besteht wie bei allen sowjetischen Modellen aus einem Zahlencode: Die ersten beiden Ziffern stehen für die Dekade der Produktion (hier 00 = 1980 bis 1989), die dritte Ziffer für das Produktionsjahr (hier somit 1985), gefolgt vom (einheitlichen) Produktionscode 34 (obwohl für die Produktionsstätte Taschkent eigentlich die 84 steht). Die letzten fünf Ziffern stehen in Verbindung zu den separat geschriebenen vier Nummern der Produktionsreihe und der einzelnen Nummerierung (hier die erste Maschine der 46. Produktionsreihe, wobei jede Reihe aus zehn Maschinen besteht).

Belavia Belarusian Airlines - Embraer ERJ-195LR, EW-399PO, c/n 19000667, in SXF

Sieben ERJ-195 betreibt die belarussische Airline, die ab 2020 durch drei E2 modernisiert und ergänzt wurden. Die Route aus Minsk wurde in den letzten Jahren mit wechselndem Fluggerät bedient. So waren auch die kürzeren ERJ-175, Boeing 737 als größte Modelle und bis zu ihrer Ausflottung auch CRJ-200 anzutreffen.

Luftwaffe Serbien - Antonov An-26, 71386, c/n 47313904, in SXF

Die Stand November 2021 einzige flugfähige An-26 der serbischen Streitkräfte ist in Batajnica, bei der 138. Transportstaffel stationiert und das größte Modell für den Lufttransport der Streitkräfte. Zur ILA 2008 besuchte sie auch Berlin, nachdem sie ein Jahr zuvor bei der neu organisierten serbischen Luftwaffe in den Dienst übernommen worden war. Mit Baujahr 1975 hat sie, mangels finanzieller Mittel zur Beschaffung anderer Maschinen, bereits mehrere Modernisierungen hinter sich. Erst 2017 wurde die Diensttauglichkeit um weitere zehn Jahre verlängert.

Marine Deutschland - Westland Sea King Mk.41, 89+62 (MFG 5-Sticker), c/n WA766, in SXF

Das Marinefliegergeschwader 5 aus Nordholz betreibt neben den Sea Kings auch die kleineren Sea Lynx und NH90 SeaLion für den Search-And-Rescue Dienst auf der Nord- und Ostsee.

Luftwaffe USA - Lockheed Martin F-35A Lightning II, 12-5040 - LF Luke (AETC- + 61st FS Top Dogs-Sticker), c/n AF-51, in SXF

Zur ILA 2018 präsentierten die US-Streitkräfte zwei ihrer F-35, die aber leider nicht an den Flugshows teilnahmen. Die 12-5040 trägt im Leitwerk den Code LF, der auf die Luke Air Force Base in Glendale, Arizona hinweist. Dort gehört der Jet zur 61. Fighter Squadron "Top Dogs", deren Wappen sie auf dem Triebwerk trägt. Daneben sind noch drei weitere Staffeln vor Ort mit der F-35 ausgestattet (die Spikes, Panthers und die Emerald Knights). Im Leitwerk trägt der Jet noch das Wappen des Air Education And Training Commands, eines der zehn Hauptkommandos der USAF.

Luftwaffe Tschechien - Aero Vodochody L-159A, 6071, c/n 156071, in SXF

Die L159 fungieren bei den tschechischen Streitkräften als Fortgeschrittenentrainer und leichte Erdkämpfer. Stationiert sind die Jets bei der 212. und 213. Staffel in Cáslav. 2010 war die 6071 einer der ILA-Besucher.

Flying Bulls - Dassault-Breguet-Dornier Alpha Jet, OE-FRB, c/n 0130, in SXF

Die Flying Bulls verfügen über vier Alpha Jets, die für die zivile Nutzung umgerüstet wurden. Zwei Maschinen wurden aus Beständen der Bundeswehr übernommen, zwei weitere direkt von Fairchild-Dornier. 2018 war die OE-FRB einer der Besucher auf der ILA und nahm auch am Flugprogramm der Flying Bulls teil, zusammen mit der Douglas DC-6 und der P-38 Lightning.

Luftwaffe Schweiz - Eurocopter TH05 (EC635P2), T-354, c/n 0608, in SXF

Ausgestellt auf der ILA 2010. Die EC635 als militärische Version der EC135 (heute H135) ist mit zwanzig aktiven Maschinen (zwei davon in VIP-Konfiguration) bei der schweizer Luftwaffe im Einsatz. Stationiert sind sie in Alpnach (Lufttransportstaffeln 6 und 8), in Dübendorf (Lufttransportstaffeln 3 und 4) und in Payerne (Lufttransportstaffeln 1 und 5). Nur zwei wurden von Eurocopter direkt ausgeliefert, die übrigen Maschinen wurden von RUAG in Lizenz gebaut.

Egypt Air - Airbus A330-243, SU-GCE (1996-Lackierung), c/n 600, in SXF

Gelegentlich setzte Egypt Air auch größeres Gerät als die Boeing 737-800 nach SXF ein, meist zu Ferienzeiten. Die SU-GCE trug im Sommer 2008 noch das alte Lackierungsdesign von 1996. Nach vierzehn Dienstjahren rüstete Egypt den A330 2018 zum Vollfrachter um (P2F = Passenger To Freighter).

Luftwaffe Ungarn - Saab JAS39D Gripen, 42, c/n 39-3851, in SXF

Zwei JAS39 nahmen an der ILA 2010 teil. Die schwedischen Muster wurden im Zuge des NATO-Beitritts 1999 als Ersatz der zuvor ausschließlichen genutzten russischen Modelle beschafft. Alle JAS39 sind in Kecskemét bei der 1. Staffel "Puma" auf der 59. Luftwaffenbasis stationiert, deren Wappen die 42 auf der Nase führt. Nur zwei Maschinen sind solche der Trainer-Version D bei der ungarischen Luftwaffe. Die 42 musste am 19. Mai 2015 abgeschrieben werden, nachdem sie bei einer Bruchlandung auf der tschechischen Cáslav Air Base schwer beschädigt wurde.

RUAG International Holding AG - Dornier 228NG, D-CNEU (2008-Lackierung), c/n 8206, in SXF

Seit der ILA 2008 gehört die D-CNEU zu den Stammgästen der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung. Die RUAG übernahm 2003 den zivilen Betreuungsbereich von Dornier und plante ab 2007 eine Neuauflage der Dornier 228 als "Next Generation"-Modernisierung. Die D-CNEU wurde dafür als Testträger ausgewählt, nachdem sie bereits zuvor seit 1992 bei der niederländischen Küstenwache im Dienst gestanden hat.

Mistral Air - Boeing 737-33AQC, EI-DVC, c/n 25426-2172, in SXF

Die EI-DVC flog zwischen 2007 und 2015 bei der italienischen Mistral Air und wurde danach von der brasilianischen Sideral Linhas Aéreas übernommen. Zum Champions League-Finale 2015 gehörte sie zu den zahlreichen Charter-Flügen für die Fans von Juventus Turin, die in Berlin gegen den FC Barcelona spielten. Gut zu erkennen ist die große Frachtluke vorn am Rumpf dieser "Quick Change"-Version (QC). Mistral flog den Jet jeweils in einer Konfiguration für 142 Passagiere oder als Vollfrachter.

Air Via Bulgarian Airways - Airbus A320-232, LZ-MDB, c/n 3125, in SXF

Die LZ-MDB wurde 2015 an die ebenfalls bulgarische BH Balkan Holidays Air übergeben. In SXF waren die Jets oft auf Ferienchartern zu sehen, bis die Airline 2016 den Betrieb einstellen musste. Fotografiert von der Aussichtsterrasse.

Luftwaffe Deutschland - Eurofighter EF-2000 Typhoon, 31+00 (Ghost Tiger-Sonderlackierung), c/n GS0077, in SXF


Der "Ghost Tiger" des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 aus Neuburg an der Donau war der Star der Flugshows während der ILA 2018. Die 31+00 ist der einhundertste Eurofighter der Luftwaffe und erhielt die Sonderlackierung für das Manöver NATO Tiger Meet 2018, bei dem traditionell Tiger-Sonderlackierungen der teilnehmenden Staffeln präsentiert werden. Der erste große Auftritt fand aber auf der ILA in Berlin statt, bevor er im Mai 2018 im polnischen Poznan am Tiger Meet teilnahm.

TUI Airlines Belgium - Boeing 787-8 Dreamliner, OO-LOE - Pearl, c/n 36426-260, in DUS

Die belgische TUI-Tochter verfügt Stand 11/21 nur über zwei Dreamliner, welche auch die größten Modelle der Flotte sind. 2013 wurde der erste Jet werksneu übernommen, 2018 folgte die "Pearl", die von der britischen TUI Airways (ex G-TUIG) transferiert wurde. Beide Jets bieten in einer Zwei-Klassen-Bestuhlung Platz für 300 Passagiere.

Harmony Jets - Dassault Falcon 100, F-GSLZ, c/n 208, in DUS

Harmony Jets hat ihren Sitz in Malta und betreibt vier Falcon 100, eine Falcon 50 und eine Falcon 900B. Die F-GSLZ ist Baujahr 1986 und für maximal acht Passagiere ausgestattet. Die Falcon 100 ist eine Modernisierung der Falcon 10, mit höherem Abfluggewicht, Glascockpit und größerer Gepäckkapazität.

Lufthansa CityLine - Airbus A319-114, D-AILS - Heide (Wi-Fi + Star Alliance-Lackierung), c/n 729, in DUS

Seit Dezember 2019 trägt die "Heide" Star Alliance-Lackierung und gehört zur Flotte der Lufthansa CityLine. Die Regionaltochter der Lufthansa soll bis zu 13 A319 als bislang größte Modelle erhalten (abgesehen von den zuvor bereederten A340 beim Projekt Jump). Stand November 2021 waren bereits zehn der Jets transferiert worden.

TUI Airlines Belgium - Boeing 787-8 Dreamliner, OO-JDL - Diamond (Panamarenko-Sticker), c/n 34425-137, in DUS

Mangels eigener Langstreckenkapazitäten der deutschen TUI fliegt TUI Airlines Belgium seit Anfang November 2021 mit ihren beiden Dreamlinern nach La Romana (Dominikanische Republik) und Bridgetown (Barbados) in die Karibik und fungiert als Zubringer für dort startende Kreuzfahrten der TUI Cruises und AIDA. Die "Diamond" trägt über dem Fahrwerk zusätzlich einen Sticker für den 2019 verstorbenen Künstler Henri Van Herwegen, alias Panamarenko.

Corendon Airlines - Boeing 737-8EH(WL), TC-COH (Eurovision 2020-Sticker), c/n 35850-4124, in DUS


Die Maschine der niederländischen Corendon-Tochter trägt ihren Sticker Stand November 2021 nicht mehr. Die TC-COH führt den  Werbesticker für den 65. Eurovision Song Contest weiterhin, welcher ursprünglich schon 2020 in Rotterdam stattfinden sollte und um ein Jahr verschoben werden musste.

Marine Japan - Kawasaki P-1, 5503 (51 Kokutai-Sticker), c/n 3, in SXF

Highlights der ILA 2018 waren zwei japanische P-1, von denen eine während der Besuchertage auch Flugvorführungen durchführte. Die andere Maschine war Teil der Ausstellung. Die 5503 gehört zum 51. Geschwader (Kokutai) aus Atsugi, wo insgesamt drei Staffeln (Hikotai) mit der P-1 ausgestattet sind: Die 31., 32. beim 3. Geschwader und die 511. als Teil des 51. Geschwaders. Weitere Maschinen sind in Kanoya stationiert. Die P-1 erreichte ihre Serienreife nach dem Erstflug 2007 erst im Jahr 2013. Geplant ist die Konstruktion von rund 70 Maschinen für die Japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte, um die 80 älteren P-3C Orion als See-Aufklärer und U-Boot-Jäger abzulösen. Eine Übernahme des Modells durch die Bundeswehr (ebenfalls als Nachfolger der Orion) wurde 2018 zwar in Betracht gezogen, schließlich aber verworfen.

EasyJet Airline - Airbus A319-111, G-EZDN (Amsterdam-Sonderlackierung), c/n 3608, in SXF

Seit 2014 bewirbt EasyJet neu eingerichtete Basen der Flotte mit großen Werbestickern für die jeweiligen Städte. Die "Amsterdam" machte zwischen 2015 und 2020 Werbung für die niederländische Hauptstadt, passend mit der Tulpe als Nationalblume.

Luftwaffe Deutschland - Aérospatiale AS532U2 Cougar Mk.II, 82+01 (Flugbereitschaft-Sticker), c/n 2449, in SXF

Die drei Cougar der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung sind auch nach Inbetriebnahme des neuen Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) weiter in Berlin-Tegel (Nord) stationiert und dadurch seltener in SXF anzutreffen. Fotografiert während der ILA 2008. Die 82+01 wurde bereits 1997 in Dienst gestellt.

WOW Air - Airbus A321-211(SL), TF-GMA, c/n 7127, in SXF

In SXF dominierten die Billigflieger, so auch die isländische WOW Air. Nach deren Insolvenz blieb die TF-GMA in Deutschland und wurde von Condor als D-AIAI eingeflottet. Zuletzt wurde noch eine Erhöhung der wöchentlichen Flüge zwischen Reykjavik und Berlin auf ein Dutzend beabsichtigt, im März 2019 musste der Betrieb aber eingestellt werden.

Vallentuna Aviation Club - Douglas C-47B Skytrain, 9Q-CUK, c/n 16697-33445, in SXF

Diese Skytrain gehörte 2008 zu den ILA-Besuchern und wurde bereits im Juni 1945 als militärische Version der DC-3 von der US-Luftwaffe in Dienst gestellt. Danach flog sie auch für die britischen und kanadischen Streitkräfte. Die kongolesische Registrierung mit dem nicht mehr gebräuchlichen Landeskenner 9Q (jetzt 9S) erhielt sie Anfang der 80er Jahre. 2008 war sie im schwedischen Vallentuna stationiert und wurde vom dortigen Aviation Club flugtauglich gehalten.

Airbus Group - Airbus E-Fan, F-WILE, in SXF

Der E-Fan war ein Experimentalflugzeug von Airbus, das primär neue elektronische Antriebskonzepte testen sollte. Der Prototyp hatte seinen Erstflug 2014 und wurde im selben Jahr auch auf der ILA vorgestellt. Eine ursprünglich geplante Serienproduktion und ein Vier-Sitzer (E-Fan 4.0) wurden nicht mehr verwirklicht und das Projekt 2017 eingestellt. Die beiden Elektropropeller erreichten jeweils eine Leistung von 30 Kilowatt, was eine Reisegeschwindigkeit von 160 Kilometer pro Stunde ermöglichte.

Marine USA - Boeing EA-18G Growler, 168269 - AB Carrier Air Wing One (VAQ-137 Rooks-Sticker), c/n G-51, in SXF

Die 168269 gehörte zu den ausgestellten Jets der ILA 2018. Die "Growler" basiert auf der F/A-18F und ist speziell für elektronische Kampfführung konzipiert. Für den Dienst auf Flugzeugträgern sind die Flügel klappbar. Im Leitwerk trägt der Jet das Wappen der Electronic Attack Squadron 137 "Rooks", die auf der Naval Air Station Whidbey Island, Washington stationiert ist. Der Leitwerkcode AB weist auf den Carrier Air Wing One hin, welches derzeit dem Flugzeugträger USS Harry S. Truman zugewiesen ist. Die "Rooks" nutzen die EA-18 seit 2015, sieben Jahre nach deren Indienststellung.

Danu Oro Transportas Lietuvos - Avions de Transport Régional ATR-42-300, LY-RUM (untitled & rote Nase), c/n 010, in SXF

Eine der ältesten ATR-42 überhaupt wurde Ende 2018 außer Dienst gestellt. DOT LT ist die litauische Tochterairline der dänischen Danish Air Transport, mit Sitz in Kaunas. 2019 erfolgte die Umbenennung in DAT LT. Die Frachtkurse wurden schon vor Inbetriebnahme des BER auf dem Airportgelände abgefertigt.

On Order (Air Asia) - Airbus A320-214(SL), F-WWIQ, c/n 5098, in SXF

Zur ILA 2012 präsentierte Airbus auch den ersten A320 mit Sharklets, der ein Jahr später an Indonesia AirAsia als PK-AZE ausgeliefert wurde. 2012 trug die Maschine noch die Airbus-Hausfarben und eine (zuvor schon mehrfach verwendete) Testregistrierung. Forschungen am Design der Flügelenden begannen schon 2006, drei Jahre später wurde das "Blended Winglet"-Design offiziell verkündet.

Norwegian Air Shuttle - Boeing 737-8JP(WL), LN-NID - Christina Nilsson (Wi-Fi), c/n 40544-4474, in SXF

Über viele Jahre zählte Norwegian zu den aktivsten Airlines in SXF, neben EasyJet und Germanwings. Die LN-NID wurde im Februar 2021 ausgeflottet. Sie trug das Leitwerkportrait der Sopranistin Christine Nilsson de Casa Miranda (1843-1921). Fotografiert von der Aussichtsterrasse.

Luftwaffe Deutschland - Transall C-160D, 50+67 (60 Jahre Luftwaffe-Sticker), c/n D104, in SXF

Zur ILA 2016 trug diese Transall den 60 Jahre-Jubiläumssticker im Leitwerk. Mittlerweile wurde sie außer Dienst gestellt. Die Bundeswehr gehört zu den Stammgästen der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung als Deutschlands größte Luftfahrt-Fachmesse, die alle zwei Jahre stattfindet (2020 fiel sie aus).

Up (El Al Israel Airlines) - Boeing 737-86Q(WL), 4X-EKO - Lod, c/n 30287-1308, in SXF

Up wurde als Billig-Marke der El Al Israel Airlines 2013 gegründet und flog bis 2018 mit vier Boeing 737-800 der Mutterairline. Die deutlich farbenfroheren Jets flogen auch auf der Berlin-Strecke, als einzige reguläre Route nach Deutschland. Nach Aufgabe der Marke wurde bei der 4X-EKO die Grundlackierung mit dem El Al-Titel kombiniert.

Luftwaffe Italien - Eurofighter F-2000A Typhoon, MM7349 - 36-54 (36° Stormo- + 12° Gruppo-Sticker), c/n IS075, in SXF

Zur ILA 2018 gehörte dieser ausgestellte Eurofighter der italienischen Streitkräfte. Damals trug er im Leitwerk das Wappen der 36° Stormo "Riccardo Helmut Seidl" aus Gioia del Colle und unter dem Cockpit das der dort stationierten 12° Gruppo, welche beide Versionen der Typhoon nutzt (F-2000A und TF-2000A).

Aerotur Airlines - Tupolev Tu-154M, UP-T5407, c/n 87A-754, in SXF

Aerotur-KZ bot zwischen 2006 und 2009 mit zwei Tu-154 Charterflüge ab dem Flughafen Taras (DMB) an. Im August 2008 weilte eine der Maschinen für mehrere Tage in SXF und war auf Vorfeld 2 abgestellt.

EasyJet Airline - Airbus A319-111, G-EZDM (2000-Lackierung), c/n 3571, in SXF

Mit Eröffnung des Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg (BER) im Oktober 2020 wurde Berlin-Schönefeld offiziell zum Terminal 5 des neuen Airports. Zur Vermeidung von Verwechslungen wurden auch die ehemaligen Abflugbereiche A bis D in K bis M und Q umbenannt.